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Vortrag & Diskussion zu den Kommunalwahlen

Warum wählen?

Wir vom Greifswalder Verein Hauryck laden Sie und euch am 9. Mai 2019 um 18 Uhr in die Makarenkostraße 12 zu einem Vortrag zu den Kommunalwahlen und anschließender Diskussion ein!

Kumulieren und Panaschieren braucht man nicht zum Kochen. Aber wozu dann? Was bedeutet die Reihenfolge der KandidatInnen auf den Listen? Bringt es etwas, wenn ich ungültig wähle? Ganz zu Schweigen von dem Zusammenhang zwischen der eigenen Stimme und den PolitikerInnen, die man wählt. Sind die nicht mir verpflichtet, wenn ich sie wähle?
Wir haben einen Wahlsystemforscher eingeladen, der uns auf diese und weitere Fragen Antworten liefern wird.

Kommen Sie vorbei - es wird auch Snacks und Getränke geben.

9.5.2019
18 Uhr
Makarenkostraße 12
17491 Greifswald


HauRyck? Wir sind eine Gruppe junger Menschen - zur Zeit hauptsächlich Studierende - die es sich zur Aufgabe gemacht haben, eine Perspektivverschiebung vorzunehmen: Von der Innenstadt in die Bezirke Schönwalde II, Schönwalde I und das Ostseeviertel. So soll es ermöglicht werden einen anderen Blick auf die Teile der Stadt zu werfen, die nicht nur räumlich von der Innenstadt getrennt sind, sondern diese Trennung auch vergeistigt haben. Einen Blick, der es uns erlaubt Zivilgesellschaft da sichtbar zu machen und zu stärken, wo sie von Teilen der Gesellschaft schon abgeschrieben ist. Denn wir denken, dass zu einer demokratischen Stadtentwicklung mehr dazugehört, als nur die schon prosperierende Innenstadt durch Kulturprojekte zu hofieren. Wird dadurch die sozioökonomische Spaltung noch weiter vorangetrieben, wollen wir dem als Verein durch Kultur- und Bildungsveranstaltungen in Schönwalde und dem Ostseeviertel entgegenwirken. Es gehört eine kritische Betrachtung von gesellschaftlichen Prozessen ebenso dazu, wie das Schaffen von Räumen, an denen Kulturgüter auch außerhalb der Innenstadt genossen werden können. Unser Handeln ist dabei immer an dem langfristigen Ziel der Selbstorganisierung der Bürger*innen orientiert, denn wir denken nicht, dass sich Kultur, Bildung und Politik trennen lassen.