Partnerschaft für Demokratie

Über Uns

Die Partnerschaft für Demokratie Greifswald ist eine von über 300 Partnerschaften, die sich im Sinne des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gebildet haben. Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen“ fördert über die „Partnerschaften für Demokratie“ ziviles Engagement und demokratisches Miteinander. Greifswald hat sich beworben und startete 2019 die Partnerschaft.

Die drei zentralen Handlungsfelder der Partnerschaften für Demokratie sind die Förderung und Stärkung einer lebendigen und offenen Demokratie, die Gestaltung von Vielfalt sowie die Vorbeugung jeglicher Formen von Extremismus. Demokratiefördernde Projekte sollen dabei das Verständnis für Demokratie, die demokratische Bildung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden dabei unterstützt, ihre Teilhabe- und Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Weiterhin setzen sich die geförderten Projekte mit Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Mehrfachdiskriminierungen auseinander, um die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt zu unterstützen und die damit einhergehenden Widersprüche und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Um Formen von Extremismus vorzubeugen, wollen die Partnerschaften außerdem demokratie- und menschenfeindliche Haltungen verhindern und Radikalisierungsprozesse frühzeitig unterbinden. Dies gilt für Rechts-, Links- und islamistischen Extremismus.
Ziel ist es, zwischen den Partner*innen eine langfristige, lokale Partnerschaft zu knüpfen, die als solidarische Gemeinschaft ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte setzt.

Für konkrete Einzelmaßnahmen stehen der Partnerschaft für Demokratie Greifswald im Jahr 2021 43.500 € für einen Aktions- und Initiativfonds sowie 10.000€ für einen Jugendfonds zur Verfügung.

Über die zu verwirklichenden Einzelmaßnahmen aus dem Aktions- und Initiativfonds entscheidet ein Begleitausschuss, der mit Vertreter*innen aus lokalen Handlungsträgern aus der städtischen Verwaltung, Politik und zivilgesellschaftlichen Akteuren besetzt wird.

Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen wird darüber hinaus ein Jugendforum eingerichtet, das über die Anträge für die Gelder des Jugendfonds entscheidet.

Das Projekt wird koordiniert durch das federführende Amt und die Koordinierungs- und Fachstelle.