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hey chatti, was ist eigentlich demokratie 01
hey chatti was ist eigentlich demokratie 02

Demokratie bedeutet übersetzt einfach: Herrschaft des Volkes.

Menschen treten Parteien bei, um aktiv an der Gestaltung von Gesellschaft und Politik mitzuwirken. Sie schließen sich mit Gleichgesinnten zusammen, um eigene Überzeugungen und Werte durchzusetzen, politische Verantwortung zu übernehmen und die Meinungsbildung in der Demokratie zu beeinflussen. Die meisten Politikerinnen und Politiker sind Mitglieder von Parteien. Sie sind also Menschen wie du, die politische Verantwortung übernehmen und sich einbringen wollen. Wenn Politikerinnen und Politiker in eines dieser Parlamente gewählt wurden, nennt man sie Abgeordnete. Die kommunale Ebene mit Bürgerschaft und Kreistag hat eine Sonderrolle, das sind formal keine Parlamente, deswegen nennt man die Politikerinnen und Politiker dort einfach Bürgerschafts- oder Kreistagsmitglied.

demokratie bedeutet uebersetzt einfach herrschaft des volkes.

Die Abgeordneten in den Parlamenten haben die Aufgabe, sich in Themen einzuarbeiten, verschiedene Argumente und Positionen abzuwägen und am Ende Entscheidungen zu treffen. In Deutschland ist das auf Bundesebene der Bundestag. Dort sitzen die Abgeordneten, die von uns bei der Bundestagswahl gewählt werden, um stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Der Bundestag entscheidet die Dinge, die das ganze Bundesgebiet betreffen. Neben dem Bundestag in Berlin gibt es in allen 16 Bundesländern eigene Landesregierungen und Landesparlamente. Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern heißt dieses Parlament Landtag und sitzt in Schwerin. Die Abgeordneten dort werden von den Bürgerinnen und Bürgern aus M-V bei der Landtagswahl gewählt und entscheiden über die Dinge, die dich in unserem Bundesland ganz direkt betreffen. Im Parlament gibt es in der Regel zwei Seiten:

  • Die Regierungsfraktionen: Das sind die Abgeordneten der Parteien, die sich zusammengeschlossen haben, um die Regierung zu bilden. Sie schlagen vor, was im Land geändert werden sollte und haben normalerweise eine Mehrheit im Parlament.
  • Die Opposition: Das sind die Fraktionen der Parteien, die nicht zur Regierung gehören. Sie spielen aber trotzdem eine wichtige Rolle: Sie passen auf, was die Regierung tut, kritisieren sie und schlagen eigene, andere Ideen vor.

Es gibt aber nicht in allen Parlamenten Regierung und Opposition. Im Europaparlament oder auf kommunaler Ebene, wie Bürgerschaft und Kreistag, müssen Fraktionen für jeden ihrer Vorschläge neu Mehrheiten finden.

was sind die merkmale 1

1. Mitbestimmung durch freie Wahlen:

Demokratische Wahlen müssen frei sein. Das bedeutet: Bürger und Bürgerinnen dürfen frei entscheiden, welche Partei und welche Person sie wählen möchten, ohne Druck oder Angst vor Konsequenzen von staatlicher Seite. Die Stimme jeder Wählerin und jedes Wählers zählt genau gleich viel und ist geheim. Das heißt, niemand anders außer dir selbst weiß, wo du dein Kreuz gesetzt hast. Wer ist wahlberechtigt Wahlberechtigt sind bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern alle Bürgerinnen und Bürger, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und seit mindestens 3 Monaten ihren Hauptwohnsitz in M-V haben. Dieses Wahlrecht nennt man das aktive Wahlrecht. Es gibt auch ein passives Wahlrecht: das bedeutet, dass du dich aufstellen lassen kannst, um gewählt zu werden. Dafür musst du 18 Jahre alt sein und auch seit mindestens 3 Monaten mit Hauptwohnsitz in MV wohnen.

mitbestimmung durch freie wahlen

Gut zu wissen: In Deutschland kannst du dich an verschiedenen politischen Wahlen beteiligen. Dazu gehören die folgenden Wahlen:

  • Die Europawahl: Hier werden die Vertreterinnen und Vertreter für das Europäische Parlament gewählt, die Entscheidungen für ganz Europa treffen. Europawahlen sind alle 5 Jahre.
  • Die Bundestagswahl: Hier wählst du die Abgeordneten für den Bundestag in Berlin, also die Politik für ganz Deutschland. Bundestagswahlen sind alle 4 Jahre.
  • Die Landtagswahl: Hier wählst du die Vertreterinnen und Vertreter der Landesparlamente für dein Bundesland. Wie jetzt am 20. September 2026 für Mecklenburg-Vorpommern. Landtagswahlen sind alle 5 Jahre.
was sind die merkmale 2

2. Gewaltenteilung:

Damit der Staat seine Macht nicht unkontrolliert einsetzen kann oder im Alleingang Gesetze bestimmt, ist die Staatsgewalt in einer Demokratie auf drei Bereiche aufgeteilt, was als Gewaltenteilung bezeichnet wird. Damit soll verhindert werden, dass diejenigen, die die politische Macht haben, ihre Macht missbrauchen. Man kann sich das vorstellen wie ein Team, bei dem sich alle gegenseitig auf die Finger schauen:

gewaltenteilung 01

Die Legislative Gesetzgebung: Dies ist die gesetzgebende Gewalt. Wenn die Regierung ein Gesetz erlassen möchte, kann sie dazu einen Vorschlag machen. Darüber entscheiden, ob das Gesetz gültig wird, kann sie aber nicht. Das macht das Parlament. Das ist die „gesetzgebende Versammlung“. In Deutschland ist das der Deutsche Bundestag in M-V der Landtag in Schwerin. Bei der Gesetzgebung auf Bundesebene, die die Bundesländer direkt betreffen ist der Bundesrat die Vertretung aller 16 deutschen Bundesländer beteiligt. Nach einer festgelegten Frist tritt das Gesetz dann in Kraft, ist also gültig und man muss sich daran halten.

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Die Exekutive ausführende Gewalt: Wenn ein Gesetz beschlossen und in Kraft getreten ist, muss es im echten Leben umgesetzt werden. Das ist die Aufgabe der Exekutive. Du kennst sie ganz direkt aus deinem Alltag: Wenn die Stadtverwaltung Greifswald deinen Ausweis ausstellt oder die Polizei beim Fußballspiel für Sicherheit sorgt, setzen sie diese Gesetze um. Auch die Ministerpräsidentin/der Ministerpräsident unseres Bundeslandes und ihre Landesregierung sind Teil der Exekutive.

gewaltenteilung 03

Die Judikative Rechtsprechung: Dies ist die rechtsprechende Gewalt. Wenn sich jemand nicht an die Gesetze hält oder es Streit darüber gibt, was ein Gesetz genau bedeutet, kommen die Gerichte ins Spiel. Richterinnen und Richter leiten die Verfahren und fällen Urteile. Sie entscheiden nicht aus dem Bauch, sondern immer auf Basis der geltenden Gesetze. Sie sind dabei unabhängig: Weder die Regierung noch die Polizei dürfen ihnen vorschreiben, wie sie entscheiden sollen. Sie richten sich allein nach dem Gesetz. In einem Rechtsstaat wie Deutschland können die Bürger und Bürgerinnen sich darauf verlassen: Die Gerichte behandeln alle Menschen gleich. Das steht auch so in Artikel 3 des Grundgesetzes.

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was sind die merkmale 3

3. Meinungsfreiheit:

In Artikel 5 (1) des Grundgesetzes steht: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […]. Das heißt, dass jeder Mensch das Recht hat, seine Meinung öffentlich zu sagen. In einer Demokratie darf jede und jeder frei sagen, schreiben und im Netz teilen, was er oder sie denkt – solange dabei die Rechte und die  Würde anderer nicht verletzt werden. Zur Meinungsfreiheit gehört aber noch ein zweites wichtiges Grundrecht: die Versammlungsfreiheit. Wenn dir ein politisches Thema wichtig ist, hast du das Recht, dich mit anderen zusammenzuschließen, friedlich auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren – zum Beispiel bei einer Demo für besseren Klimaschutz oder für den Erhalt eines Jugendclubs in Greifswald.

  • Eine Bürgerin will zum Beispiel, dass Autos in Greifswald langsamer fahren. Dies darf sie zum Beispiel im Internet frei äußern oder mit einem Plakat, auf dem steht: „Tempolimit 30 für Greifswald“ auf die Straße gehen.
  • Man darf auf Politikerinnen und Politiker kritisieren oder vorschlagen, was der Bundeskanzler/die Bundeskanzlerin oder die Ministerinnen und Minister besser machen sollen.
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Meinung vs. Gegenmeinung Wenn jemand behauptet: „Pizza mit Ananas ist ekelhaft“ , darf er das tun. Wenn jemand anderes antwortet „Stimmt gar nicht, das schmeckt super“ , ist das keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, sondern gelebter Austausch. Eingeschränkt wäre die Freiheit erst, wenn der Staat dir verbieten würde, deine Ansicht zu äußern. Du kannst also kritisieren, was du willst – du musst aber auch damit leben können, dass andere deine Meinung nicht teilen. Der Unterschied zwischen deiner Meinung und Journalismus Das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt für jeden – egal ob auf der Straße oder in einem privaten Blog oder YouTube-Video. Davon zu unterscheiden ist der unabhängige Journalismus wie bei Zeitungen, öffentlich-rechtlichen Medien oder professionellen Nachrichtenportalen. Journalistinnen und Journalisten dürfen die Politik und den Staat ebenfalls frei und ohne Zensur kritisieren. Sie müssen sich aber an die gesetzliche journalistische Sorgfaltspflicht halten. Das bedeutet: Sie müssen Informationen vor der Veröffentlichung gründlich prüfen, Fakten von persönlichen Kommentaren trennen und dürfen keine Unwahrheiten verbreiten.

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Exkurs: Medienkompetenz Im Internet und auf Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube bist du jeden Tag einer riesigen Flut von Informationen und Videos ausgesetzt. Das ist zum einen unterhaltsam, bringt aber auch Probleme mit sich, denn es gibt dort leider nicht nur verlässliche, sauber recherchierte Nachrichten, sondern auch solche, die bewusst täuschen sollen. Immer häufiger stolpert man im Netz über falsche oder völlig irreführende Meldungen sogenannte Fake News, manipulierte Bilder oder Videos. Manche  Personen oder Accounts verbreiten sogar ganz gezielt Lügen in den Sozialen Medien, um Stimmung zu machen, Menschen gegeneinander aufzuhetzen oder Misstrauen zu säen. Um in  diesem Dschungel den Durchblick zu behalten und dich nicht manipulieren zu lassen, brauchst du eine echte demokratische Superkraft: Medienkompetenz. Das bedeutet einfach, dass du lernst, Informationen kritisch zu hinterfragen, bevor du sie glaubst oder mit deinen Freundinnen und Freunden teilst. Willst du wissen, wie gut dein eigener „Fake-Radar“ schon funktioniert Die Bundeszentrale für politische Bildung bpb hat dafür einen richtig guten, digitalen Selbsttest entwickelt. In ein paar Minuten kannst du checken, wie fit du im Umgang mit Nachrichten im Internet bist: Hier geht’s zum Newstest: https://www.bpb.de/lernen/medienpaedagogik/328637/der-newstest/

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Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit Die Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter unserer Demokratie, aber sie ist kein Freifahrtschein. Deine Meinungsfreiheit endet genau dort, wo die Rechte und die Würde anderer Menschen verletzt werden. Es gibt in Deutschland klare Gesetze, die festlegen, was im Bereich des Sagbaren und was verboten ist. Die wichtigsten Grenzen sind:

  • Straftaten gegen die persönliche Ehre: Dazu zählen Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung.
  • Falsche Tatsachenbehauptungen: Bewusste Lügen und offensichtliche Desinformationen Fake News, wenn dadurch Rechte Dritter verletzt werden.
  • Volksverhetzung: Verboten ist es, im Netz oder auf der Straße zum Hass gegen bestimmte Teile der Bevölkerung zum Beispiel gegen Menschen mit Migrationshintergrund, eines bestimmten Geschlechtes oder bestimmte Religionen aufzustacheln, zu Gewalt gegen sie aufzurufen oder ihre Menschenwürde anzugreifen.
  • Billigung und Leugnung von NS-Verbrechen: Deutschland hat eine historische Verantwortung. Wer die Verbrechen der Nationalsozialisten und den Holocaust leugnet, verharmlost oder gutheißt, macht sich in Deutschland strafbar nach Paragraph 130 des Strafgesetzbuches.
  • Verbotene Parolen und Kennzeichen: Die öffentliche Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole oder Kennzeichen terroristischer Organisationen.
warum sollte ich wählen gehen 1

1. Weil es dein Recht und Privileg ist.

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In einer Demokratie liegt die politische Macht beim Volk – also auch bei dir. Dank Artikel 20 des Grundgesetzes kann jede und jeder Wahlberechtigte aktiv an der Demokratie mitwirken. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Dieses Recht wurde über Generationen erkämpft. Es zu nutzen, heißt, es zu bewahren. Jede Wahl erinnert daran, dass Demokratie verteidigt und gestaltet werden muss. Mit deinem Kreuz bestimmst du aktiv mit, wer im Landtag sitzt. In Mecklenburg-Vorpommern darfst du bei der Landtagswahl schon ab 16 Jahren wählen. Das hat der Landtag 2022 beschlossen.

2. Weil jede Stimme zählt

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Manchmal geht eine Wahl sehr knapp aus. Da kommt es dann auf jede einzelne Stimme an. Genau dein Kreuz kann der Partei, die deine Interessen am besten vertritt, den  entscheidenden Schubs nach vorne geben. Wusstest du, dass der Oberbürgermeister von Greifswald 2015 mit nur 15 Stimmen Vorsprung gewählt wurde?

3. Weil andere entscheiden, wenn du es nicht tust.

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Wenn du nicht wählen gehst, ist deine Stimme nicht einfach verloren. Sie sorgt stattdessen dafür, dass die Stimmen der anderen prozentual mehr zählen. Ein einfaches Beispiel: Wenn 100 Menschen wählen gehen und 5 davon Partei A wählen, sind das 5 %. Wenn aber insgesamt nur 20 Menschen wählen gehen und davon 5 Partei A wählen, sind das plötzlich 25 % Wer zu Hause bleibt, stärkt also indirekt genau die Parteien, die er vielleicht überhaupt nicht will.

4. Weil „Nichtwählen aus Protest“ nicht funktioniert.

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Einer Partei einen Denkzettel verpassen, indem du nicht wählen gehst, funktioniert nicht. Nicht zu wählen schadet keiner Partei, sondern „nutzt“ allen gleichermaßen, die ins Parlament einziehen. Nur wenn du wählst, kannst du eine Partei klar einer anderen vorziehen.

5. Weil Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen.

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Die Politik entscheidet heute über die Themen von morgen. Als junger Mensch wirst du mit den aktuellen Entscheidungen am längsten leben. Wenn du heute darauf verzichtest zu wählen, verzichtest du auch darauf, deine eigene Zukunft mitzugestalten.

6. Weil deine Stimme exakt so viel zählt wie jede andere.

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Die Stimme jedes Einzelnen zählt genau gleich viel – unabhängig von Einkommen, Beruf oder sozialem Status. Bei der Wahl sind alle wahlberechtigten Menschen absolut gleich und niemand hat mehr Einfluss als du selbst. Das ist ein Privileg, das es nicht überall gibt.

7. Weil es um deinen konkreten Alltag geht.

waehlen 07

Die Politik im Landtag beschließt Dinge, die dich jeden Tag direkt betreffen: wie digital deine Schule ausgestattet ist, wie viel das Azubi-Ticket kostet oder ob Jugendclubs und Sportvereine genügend gefördert werden. Wer wählt, bestimmt seine eigenen Lebensbedingungen aktiv mit.

8. Weil Wählen die Demokratie lebendig hält.

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Demokratie lebt nicht nur von Institutionen, sondern von den Menschen, die sie aktiv nutzen. Jede abgegebene Stimme zeigt: Wir nehmen unser Recht ernst und wollen mitgestalten. Wer wählt, stärkt das demokratische System; wer es nicht tut, schwächt es.

warum sollte ich waehlen gehen 2

Unsere Demokratie lebt davon, dass du mitmachst. Also: überlass deine Entscheidung nicht den anderen. Die Politik im Landtag beschließt Dinge, die deinen Alltag in M-V ganz direkt beeinflussen. Du bestimmst also direkt mit, welche Vertreterinnen und Vertreter aus deinem Wahlkreis ins Landesparlament einziehen, um deine Interessen zu vertreten und die Leitlinien der Politik für M-V mitzubestimmen. Du entscheidest mit, wie wir in Zukunft zusammenleben und welche Schwerpunkte die Landespolitik in den nächsten Jahren legt. Mit deiner Stimme sorgst du dafür, dass deine Zukunft nicht ohne dich geplant wird!

wofür ist die landespolitik in mv

Während die Bundespolitik in Berlin oft die großen, deutschlandweiten Rahmenbedingungen festlegt, kümmert sich die Landespolitik in Schwerin um alles, was ganz M-V betrifft. Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern entscheidet über Bereiche, die deinen Alltag im Bundesland stark prägen – von der Schule über die Sicherheit bis hin zum Bus, der dich zur Ausbildung bringt. Über den Bundesrat hat die Landesregierung aber auch direkten Einfluss auf die Bundesgesetzgebung, die zum Beispiel das Strafrecht oder Renten betreffen.

Hier erfährst du, wofür das Land M-V die alleinige oder hauptsächliche Verantwortung trägt:

was darf das land eigentlich entscheiden

Kategorie 1: Schulwesen und Berufliche Bildung

Das Schulwesen ist eine der wichtigsten Aufgaben des Landes. In Schwerin wird das Schulgesetz für M-V erlassen, das festlegt, wie wir lernen.

was darf das land eigentlich entscheiden 01
  • Konkret: Das Land entscheidet, ob das Abitur nach 12 oder 13 Jahren abgelegt wird, welche Fächer und Themen in den Rahmenplänen stehen und wie digital die Schulen ausgestattet sind.
  • Lehrkräfte: Das Land ist auch dafür verantwortlich, genügend Lehrerinnen und Lehrer einzustellen und diese zu bezahlen. Auch die Ausbildung an den Hochschulen und Universitäten in bspw. Rostock, Stralsund oder Greifswald wird vom Land geregelt und finanziert.
  • Berufliche Bildung: Das Land ist für das Netz der Berufsschulen verantwortlich und stellt sicher, dass Fachkräfte gut ausgebildet werden und es genügend Berufsschulen gibt, damit Azubis keine weiten Strecken zurücklegen müssen.

Kategorie 2: Sicherheit und Justiz

Die Innere Sicherheit liegt fast vollständig in der Hand des Landes.

was darf das land eigentlich entscheiden 02
  • Polizei: Die Organisation, Ausrüstung und die Anzahl der Polizistinnen und Polizisten auf unseren Straßen ist reine Landessache.
  • Gerichte: Damit Streitigkeiten fair gelöst werden und Straftaten Konsequenzen haben, finanziert und organisiert das Land die Gerichte, Staatsanwaltschaften und den Justizvollzug. Auch der Brand- und Katastrophenschutz.

Kategorie 3: Kommunalwesen und Finanzen

Städte und Gemeinden wie Greifswald, Rostock oder kleine Dörfer könnten viele Aufgaben nicht ohne die Hilfe des Landtages erfüllen.

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  • Finanzausgleich: Über das sogenannte Finanzausgleichsgesetz gibt das Land Geld an die Städte und Landkreise weiter.
  • Was davon bezahlt wird: Mit diesen Fördermitteln werden am Ende Jugendclubs unterstützt, Sportvereine gefördert, lokale Theater erhalten und historische Denkmäler gerettet. Auch die Beitragsfreiheit in Kitas und die Qualität der Betreuung werden durch Landesgesetze wie das KiFöG geregelt.

Kategorie 4: Mobilität und Infrastruktur

Wie gut du in M-V vorankommst, entscheidet sich im Landtag.

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  • Verkehr: Das Land ist für den Bau und Erhalt der großen Landesstraßen verantwortlich. Zudem bestellt und organisiert es den regionalen Zugverkehr. Das günstige Azubi-Ticket ist ein direktes Ergebnis landespolitischer Entscheidungen, um jungen Menschen die Mobilität zu erleichtern.
  • Digitalisierung: Damit du auch im ländlichen Raum schnelles Internet hast, treibt das Land den Breitbandausbau mit Glasfaser voran.

Kategorie 5: Wirtschaft und Umwelt

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Natur- und Tourismusland. Die Landespolitik muss hier die Balance finden.

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  • Wirtschaft: Durch gezielte Wirtschaftsförderung lockt das Land Unternehmen an, um echte Jobperspektiven nach der Schule oder Ausbildung zu schaffen.
  • Küstenschutz: Maßnahmen gegen Sturmfluten und zum Schutz unserer Strände sind eine zentrale Landesaufgabe.
  • Landwirtschaft: Auch die Regeln für den Wald, das Wasser und die Jagd werden durch eigene Landesgesetze bestimmt.

Am 20. September 2026 wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Du hast die Möglichkeit, die Politik in deiner Heimat aktiv mitzugestalten. Aber wie läuft das eigentlich genau ab Keine Sorge: Wählen ist unkompliziert. Hier findest du Schritt für Schritt alles, was du für deinen Gang zur Wahlurne in Greifswald wissen musst.

wie funktioniert die landtagswahl

1. Was passiert im Wahllokal

1. Reingehen & Ausweisen: Du gehst am 20. September in das Wahllokal, das auf deiner Wahlbenachrichtigung steht. Greifswald ist in 42 Wahlbezirke aufgeteilt – dein Wahllokal ist meistens eine Schule, eine Kita oder ein Gemeindehaus direkt in deiner Nachbarschaft. Nimm auf jeden Fall deinen Personalausweis oder Reisepass und im besten Fall die Wahlbenachrichtigung mit.

wie funktioniert die landtagswahl 01

2. Stimmzettel abholen: Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer prüfen kurz deinen Namen im Wählerverzeichnis und geben dir den großen Stimmzettel für die Landtagswahl in die Hand. 3. Ab in die Kabine: Du gehst allein in eine freie Wahlkabine. Dort bist du ganz ungestört und niemand kann sehen, wo du deine Kreuze machst. Du machst genau zwei Kreuze: eins auf der linken Seite Erststimme und eins auf der rechten Seite Zweitstimme. 4. Falten & Einwerfen: Du faltest den Stimmzettel in der Kabine so zusammen, dass deine Kreuze innen liegen und von außen nicht sichtbar sind. Dann gehst du zur Wahlurne, wirfst den Zettel in den Schlitz – und schon hast du mitbestimmt.

2. Erststimme vs. Zweitstimme

Mit deinen beiden Stimmen nimmst du auf ganz unterschiedliche Weise Einfluss darauf, wer im Landtag in Schwerin sitzen soll: Die Erststimme ist die „Personenstimme“. Mit dieser Stimme wählst du eine konkrete Person aus deinem Wahlkreis Wahlkreis Nummer 1: Greifswald, die für dich in den Landtag einziehen soll. Wer in Greifswald die meisten Erststimmen bekommt, gewinnt das „Direktmandat“ und zieht sicher als Abgeordnete oder  abgeordneter nach Schwerin. Meistens gehören diese Personen zu einer Partei, manchmal treten sie aber auch komplett unabhängig an. Dafür sind dann aber gewisse Formalien, wie das Einreichen von 100 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten aus dem Wahlkreis, erforderlich. Die Zweitstimme ist die „Parteienstimme“ für die Landesliste einer Partei. Diese Liste legen die Parteien auf Versammlungen gemeinsam fest. Diese Stimme entscheidet darüber, wie die Sitze im Landtag prozentual verteilt werden. Holt Partei A landesweit 25 % der Zweitstimmen, bekommt sie auch genau 25 % der Sitze im Landtag. Sollte eine Partei durch die Erststimme mehr Direktmandate gewinnen, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis eigentlich zustehen, bekommen die anderen Parteien sogenannte „Ausgleichsmandate“. So wird garantiert, dass das Machtverhältnis am Ende absolut fair bleibt und genau dem Willen der Wählenden entspricht.

wie funktioniert die landtagswahl 02

Die Erststimme Links auf dem Stimmzettel: Deine „Personenstimme“

  • Was machst du damit? Mit dieser Stimme wählst du eine konkrete Person aus deinem Wahlkreis Wahlkreis Nummer 1: Greifswald, die dich persönlich im Landtag vertreten soll.
  • Wie wird gewertet? Wer in Greifswald die meisten Erststimmen bekommt, gewinnt das „Direktmandat“ und zieht direkt als Abgeordnete oder Abgeordneter in den Landtag ein.
  • Wer steht zur Wahl? Meistens gehören diese Personen zu einer Partei. Es können aber auch unabhängige Einzelbewerber*innen antreten. Dafür müssen sie im Vorfeld mindestens 100 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten aus dem Wahlkreis sammeln.
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Die Zweitstimme Rechts auf dem Stimmzettel: Deine „Parteienstimme“

  • Was machst du damit? Das ist die Stimme für die prozentuale Zusammensetzung des Landtags Hier wählst du die feste Landesliste einer gesamten Partei. Die Listen werden von den Parteien vorher auf ihren Parteiversammlungen festgelegt.
  • Wie wird gewertet? Diese Stimme entscheidet über das Machtverhältnis im Landtag. Holt eine Partei landesweit z. B. 25 % aller Zweitstimmen, stehen ihr auch ein Viertel der Sitze zu.
  • Was sind Ausgleichsmandate? Gewinnt eine Partei über die Erststimmen mehr Direktmandate, als ihr nach dem Zweitstimmen-Ergebnis zustehen würden, bekommen die anderen Parteien zusätzliche Sitze Ausgleichsmandate. So bleibt das Gesamtergebnis fair und spiegelt den Wählerwillen der Zweitstimme wider.
ich hab am 20. september keine zeit was soll ich machen 01
kann ich eigentlich bei derwahl helfen

Du kannst deine Briefwahlunterlagen ganz einfach beantragen:

Du kannst deine Briefwahlunterlagen ganz einfach beantragen:

  • Online-Antrag: Geht am schnellsten Die Funktion steht voraussichtlich ab dem 19.08.2026 auf der Website der Stadt Greifswald zur Verfügung oder du scannst einfach den QR-Code auf der Rückseite deiner Wahlbenachrichtigung, sobald sie da ist.
  • Per Post/Einwurf: Fülle den Antrag auf der Rückseite deiner Wahlbenachrichtigung handschriftlich aus. Du kannst ihn per Post abschicken oder direkt in den Briefkasten am Verwaltungsgebäude der Stadt Lange Straße 2 a, am Tierpark einwerfen. Wenn du spät dran bist, wirf ihn lieber direkt bei der Stadt ein – nicht, dass die Post den Wahlzettel zu spät liefert.
  • Persönlich im Briefwahlbüro Ab 31.08.2026: Du spazierst einfach selbst ins Briefwahlbüro im Verwaltungsgebäude am Tierpark Lange Straße 2 a. Dort kannst du deine Unterlagen direkt mitnehmen – oder noch besser: Deine Kreuze direkt vor Ort machen und den Zettel in die Urne werfen. Erledigt.
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Wichtig für den Postweg: Wenn du die Briefwahl gemütlich auf dem Sofa machst, wirf den roten Wahlbrief rechtzeitig portofrei in einen gelben Kasten der Deutschen Post oder in die dafür vorgesehenen Briefkästen der Stadt. Spätestens am Wahlsonntag 20.09. um 18:00 Uhr müssen alle Briefe im Wahlbüro sein. Die Briefkästen am Rathaus, Stadthaus und am Verwaltungsgebäude am Tierpark werden dafür am Wahlsonntag um Punkt 18:00 Uhr das letzte Mal geleert. Alles, was danach kommt, zählt nicht mehr. Wann kommen die Wahlbenachrichtigungen? Die Wahlbenachrichtigungen landen bis zum 29. August in deinem Briefkasten Du hast keine Benachrichtigung bekommen oder sie verlegt? Keine Panik Wenn du wahlberechtigt bist, kannst du auch ohne den Zettelwählen gehen. Wichtig ist dann nur, dass du deinen Personalausweis oder Reisepass mitnimmst. Sicher ist sicher: Wenn bis Ende August noch nichts im Briefkasten war, melde dich zur Klärung einfach beim Wahlbüro der Stadt Greifswald.

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Ja absolut!

Das musst du mitbringen:

  • Du bist am Wahltag mindestens 16 Jahre alt.
  • Du besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft und bist wahlberechtigt.
  • Du bist seit mindestens 37 Tagen vor der Wahl mit Hauptwohnsitz in Greifswald gemeldet.
  • Du bist selbst kein*e Wahlbewerber*in oder Vertrauensperson eines Wahlvorschlags.
  • Du bist kein Mitglied in den offiziellen Wahlausschüssen.
kann ich eigentlich bei der wahl helfen 02

Gut zu wissen: Da in Greifswald parallel voraussichtlich auch die Frauenbeiratswahl ausgezählt wird, kann sich die Stimmenauszählung bis in die späten Abendstunden ziehen. Da der nächste Tag Montag ein regulärer Schultag bzw. Arbeitstag ist, solltest du das bei deiner Planung berücksichtigen! Wie läuft die Anmeldung Ganz fix und digital? Du brauchst für das Online-Formular nur deine Kontaktdaten Adresse, E-Mail, Telefonnummer und deine IBAN für die Auszahlung des Geldes. Hier direkt online anmelden: Wahlhelfer-Formular der Stadt Greifswald

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Wahl-O-Mat ab August 2026 freigeschaltet

mit16waehlen.de Alle Infos für Ü16-Wähler

www.abgeordnetenwatch.de Abgeordnete in Mecklenburg-Vorpommern

www.lpb-mv.de 20 Fragen, 20 Antworten zur Landtagswahl

www.ljrmv.de/wahlen Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

Hier findest du den Prompt, also den Befehl, den du in einen Chatbot deiner Wahl einfügen kannst. Er soll dir helfen ein Wahlprogramm durchzuarbeiten und besser zu verstehen. Wenn dir Sachen zu kompliziert sind, dann kannst du das Chatti sagen und es formuliert es nochmal einfacher.

promt kopieren und in ki einfuegen

Chatti kann immer nur ein Wahlprogramm auf einmal verarbeiten, sonst ist die Gefahr zu groß, dass es Dinge durcheinanderwirft. Wenn du ein zweites Wahlprogramm analysieren willst, dann öffne einfach einen neuen Chat und starte den Prompt von vorne. Achtung: Manchmal sind Chats fehlerhaft. Wenn du merkst, dass er nicht das macht, was er soll, starte es einfach nochmal von vorne.

Die Entscheidung liegt am Ende bei dir. Wir wollen dir nur helfen, sie informiert zu treffen. Und jetzt viel Spaß mit Chatti!

I. Dann lass uns beginnen: Klicke auf „KOPIEREN“
Wechsel zur KI deiner Wahl und füge den Prompt ein.

## ROLLE
Du bist „Chatti", ein neutraler, politisch unabhängiger Bildungsassistent für Erstwähler*innen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026. Du bereitest **genau ein** Wahlprogramm pro Sitzung auf: verständlich, überprüfbar und kritisch. Du sprichst die Nutzer*innen per „Du" an — respektvoll, verständlich, auf Augenhöhe, nie herablassend.
\---
## GRUNDREGELN (gelten in jedem Schritt)
1. **Keine Wahlempfehlung.** Du bewertest nicht, ob eine Partei wählbar ist, und sagst nicht, was du „an ihrer Stelle" tun würdest. Die Meinungsbildung liegt allein bei den Nutzer\*innen.
2. **Nichts erfinden.** Du gibst ausschließlich wieder, was im bereitgestellten Programm tatsächlich steht. Wenn du eine Stelle nicht lesen kannst, sagst du das — du rekonstruierst nie aus allgemeinem Vorwissen über die Partei, auch nicht „plausibel".
3. **Eine Partei pro Sitzung.** Du ziehst keine Inhalte aus anderen Wahlprogrammen heran und vergleichst nicht mit anderen Parteien.
4. **Belegpflicht.** Jede Programmaussage bekommt eine Seitenzahl. Jede externe Tatsachenbehauptung im Realitäts-Check bekommt einen Link.
5. **Kurz halten.** Pro Thema 250–350 Wörter. Lieber weniger Punkte, dafür belegte.
\---
## ABLAUF
### Schritt 1 — Begrüßung und Dokumentenabfrage
Begrüße kurz und freundlich. Erkläre in zwei Sätzen, was du tust und was du **nicht** tust (keine Empfehlung). Frage nach dem Link oder dem Dokument des Wahlprogramms.
Suche **nicht** eigenständig im Web nach einem Programm. Die Links werden redaktionell geprüft und bereitgestellt.
**Dann Ausgabe beenden und auf das Dokument warten.** Gib in diesem Schritt keine Zusammenfassung — du hast das Programm ja noch nicht.
### Schritt 2 — Einordnung und Themenwahl
Sobald das Dokument vorliegt:
* Nenne **Titel, Partei, Stand/Datum und Seitenzahl** des Dokuments. Weise darauf hin, falls es sich erkennbar um einen Entwurf und nicht um die beschlossene Fassung handelt.
* Prüfe, ob du den **gesamten** Text lesen kannst. Falls nicht: siehe Sonderfall A.
* Fasse in **einem Absatz** (max. 150 Wörter) zusammen, worauf die Partei ihre Schwerpunkte legt.
* Ordne einmalig ein: *„Ich schaue mir hier das Programm einer Partei an. Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, rate ich dir den Prompt mit unterschiedlichen Parteiprogrammen in unterschiedlichen Sitzungen anzuwenden. Dann kannst du die Ergebnisse vergleichen. KI-Anwendungen wie ich können Fehler machen, überprüfe im Zweifelsfall immer die Quellen."*
* Fordere die Nutzer\*innen auf, **bis zu drei Themen** zu nennen, die ihnen besonders wichtig sind. Biete Beispiele an, sowohl Kapitelnamen als auch Alltagsfragen („Was habe ich als Azubi davon?").
**STOPP: Warte zwingend auf die Themenwahl, bevor du mit der Analyse beginnst.**
### Schritt 3 — Analyse (pro Thema)
#### 3.1 Verfügbarkeit einordnen
Ordne jedes gewünschte Thema einer dieser vier Kategorien zu und sage das offen:
* **Eigenes Kapitel** — Analyse wie unten.
* **Verteilt** — das Thema existiert, steht aber unter anderem Label oder über mehrere Kapitel verstreut. Nenne, wo. (Beispiel: „Innere Sicherheit" gibt es nicht als Kapitel, die Inhalte liegen in „Bürgerrechte".) Wie ein Thema zugeschnitten und benannt ist, ist selbst eine inhaltliche Aussage — benenne das sachlich.
* **Nur gestreift** — das Thema kommt vor, aber ohne konkrete Forderungen. Sag das, statt Randbemerkungen zu Kernforderungen aufzublasen.
* **Nicht vorhanden** — kurz und sachlich feststellen.
Benenne außerdem **auffällige Leerstellen innerhalb** eines Themas. Was in einem Kapitel fehlt, ist für die Meinungsbildung oft so relevant wie das, was drinsteht.
#### 3.2 Kernforderungen extrahieren
Nenne die konkreten Forderungen mit Seitenzahl. Keine Ausschmückungen, keine Ergänzungen aus Vorwissen.
#### 3.3 Verständlich erklären
Klare Alltagssprache. Fachbegriffe direkt im Satz erklären (z. B. „Quellen-TKÜ — das heimliche Mitlesen verschlüsselter Nachrichten direkt auf dem Gerät"). Kein Beamtendeutsch, aber auch kein Erklärton von oben herab.
#### 3.4 Machbarkeits- und Realitäts-Check
Prüfe die folgenden Aspekte. **Lass Aspekte weg, zu denen du nichts Belastbares sagen kannst** — erzwinge keine Vollständigkeit.
* **Zuständigkeit** — Kann der Landtag von MV das überhaupt beschließen, oder ist es Bundes- oder EU-Sache? Weise ausdrücklich darauf hin, wenn eine Forderung auf Landesebene nicht entschieden werden kann. Prüfe auch, ob eine Forderung bereits geltendes Recht wiederholt.
* **Finanzierung** — Nennt das Programm Kosten oder eine Gegenfinanzierung? Handelt es sich um einmalige oder dauerhafte Ausgaben? Wenn keine Zahlen genannt werden, sag genau das.
* **Umsetzbarkeit** — Verwaltungsaufwand, Personalbedarf, Zeithorizont. Frage besonders: Wäre die Wirkung überhaupt noch in dieser Wahlperiode spürbar?
* **Regionaler Bezug** — Nur wenn es thematisch passt: ländlicher Raum, demografischer Wandel, weite Wege, Ostsee-Lage. Nicht erzwingen.
**Regeln für den Realitäts-Check:**
* Du **darfst und sollst** für diesen Schritt im Web recherchieren.
* **Jede externe Tatsachenbehauptung braucht einen Link.** Das gilt besonders für Zahlen, Statistiken, Fristen, Rechtslagen und Studien.
* **Ohne Beleg keine Zahl.** Wenn du eine Zahl nicht belegen kannst, formuliere qualitativ („personalintensiv", „dauerhafte statt einmalige Kosten") oder lass den Punkt weg. Schätzungen aus dem Gedächtnis sind unzulässig — auch dann, wenn sie plausibel wirken.
* Es reicht nicht, eine Institution zu **nennen**; sie muss verlinkt sein.
* **Ausgewogenheit ist Pflicht:** Benenne ausdrücklich auch, wo eine Forderung sauber gedeckt ist — klar in Landeszuständigkeit, realistisch finanziert, schnell umsetzbar. Ein Check, der nur Schwachstellen findet, ist kein Check, sondern ein Verriss.
* Prüfe auf **innere Widersprüche** zwischen Forderungen desselben Programms. Das ist erlaubt und erwünscht, weil es aus dem Dokument selbst stammt.
#### 3.5 Ausgabeformat
Pro Thema: eine sachliche Zusammenfassung mit integrierten Punkten aus dem Realitäts-Check, in Stichpunkten. **Keine Pro-/Contra-Listen, keine Bewertung, keine Empfehlung, keine Gesamtnote.**
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## ZITATE UND SEITENZAHLEN
* **Seitenzahlen** beziehen sich immer auf die **gedruckte Seitenzahl** im Programm, nicht auf das PDF-Blatt. Nenne den Versatz einmal zu Beginn der Analyse, falls es einen gibt.
* Wenn nach dem **wörtlichen Zitat** gefragt wird: gib es exakt wieder, kurz gehalten (Richtwert: bis 15 Wörter), mit Fundstelle. Längeres paraphrasierst du.
* **Verschmelze niemals Formulierungen aus verschiedenen Fundstellen** zu einem Zitat — Fließtext und Spiegelstrich sind getrennt zu behandeln. Wenn dir auffällt, dass du das in einer früheren Antwort getan hast, korrigiere es offen.
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## SONDERFÄLLE
**A — Dokument unvollständig lesbar.** Sag genau, bis wohin du lesen konntest, und analysiere nur diesen Teil. Fordere die fehlenden Seiten an (PDF-Upload funktioniert zuverlässiger als ein Link). **Fülle Lücken unter keinen Umständen aus Vorwissen.**
**B — Nach Wahlempfehlung gefragt.** Gib keine. Erkläre kurz und ohne Belehrung, warum: Eine KI, die Wahlempfehlungen ausspricht, beeinflusst eine Entscheidung, die den Wähler\*innen allein gehört — und du siehst in dieser Sitzung ohnehin nur ein einziges Programm. Biete stattdessen an, einen Punkt zu vertiefen oder ein weiteres Thema zu prüfen.
**C — Nach einer anderen Partei gefragt.** Erkläre, dass pro Sitzung nur ein Programm bearbeitet wird, damit nichts durcheinandergerät, und verweise auf eine neue Sitzung.
**D — Abweichendes Dokument.** Wenn ein anderes Dokument hochgeladen wird als das bereitgestellte, weise auf Titel, Datum und Herkunft hin und frage nach, bevor du analysierst.
**E — Nach deiner eigenen Meinung gefragt.** Du hast keine, die hier hingehört. Beschreibe stattdessen, welche Argumente Befürworter*innen und Kritiker*innen der jeweiligen Position anführen.
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## ABSCHLUSS EINER SITZUNG
Erinnere einmal kurz daran, dass hier nur ein Programm geprüft wurde und dass eine belastbare Meinung die Prüfung mehrere Programme braucht. Biete an, in dieser Sitzung ein weiteres Thema desselben Programms zu vertiefen.

II. Chatti wird dich, nachdem du den Chat gestartet hast, nach dem Wahlprogramm einer Partei fragen. Hier kannst du die URL kopieren und sie im KI Chat einfügen. Klicke auf die URL und du kannst dir direkt das Wahlprogramm der Partei als PDF durchlesen.

WLD Haben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://wirlebendemokratie.org/

TierschutzparteiHaben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://www.tierschutzpartei.de/landtagswahl-mv/

Handwerker Partei DeutschlandHaben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://www.handwerkerparteideutschland.com/unsere-landesverbaende/mecklenburg-vorpommern

Team FreiheitHaben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://team-freiheit.de/

Bündnis CHaben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://mecklenburg-vorpommern.buendnis-c.de/

Die PARTEIHaben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://diepartei-mv.de/

ÖDPHaben kein extra Programm zur Landtagswahl 2026, hier geht’s zu ihrer Website: https://www.oedp-mv.de/startseite

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